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Titelaufnahme

Titel
Relevanz des Hamstring/Quadriceps Verhältnisses sowie der exzentrischen Maximalkraft im Vergleich zu verletzter und unverletzter Muskulatur am Beispiel von Profifußballspielern / eingereicht von Sven Kienzle
VerfasserKienzle, Sven
Begutachter / BegutachterinMüller, Erich
ErschienenSalzburg, am 30. November 2017
Umfang58 Blätter ; 30 cm : 1 CD-ROM ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftParis Lodron Universität Salzburg, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Literaturverzeichnis: Blatt 50-52
Datum der AbgabeNovember 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)H/Q Verhältnis / Hamstrings / Quadriceps / exzentrische Maximalkraft / Fußball / Verletzung
Schlagwörter (GND)Fußballspieler / Ischiokrurale Muskelgruppe / Muskelverletzung / Therapie
URNurn:nbn:at:at-ubs:1-989 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Relevanz des Hamstring/Quadriceps Verhältnisses sowie der exzentrischen Maximalkraft im Vergleich zu verletzter und unverletzter Muskulatur am Beispiel von Profifußballspielern [1.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Eine häufig auftretende Verletzung im Fußball ist die Muskelverletzung der Hamstrings. Dazu gehört auch eine Wiederverletzung am gleichen Muskel. Vielleicht können die medizinischen Abteilungen der Vereine während der Rehabilitation einen Einfluss oder Korrektur auf die Muskeln nehmen.

Zielsetzung: Die Frage, ob ein Unterschied zwischen unverletzt und verletzt hinsichtlich des H/Q Verhältnisses besteht, soll beantwortet werden. Zudem wird auch auf die exzentrische Maximalkraft Bezug genommen.

Methode: Insgesamt wurden 21 professionelle Fußballspieler eines Vereins in der Dritten Liga in Deutschland untersucht. Die Testungen wurden an einem Isokinet für konzentrische Beugung und Streckung bei einer Winkelgeschwindigkeit von 60/s durchgeführt. Ebenso für die exzentrische Beugung und Streckung. Ein T-Test für unabhängige Stichproben verglich die Mittelwertsunterschiede zwischen den Gruppen unverletzt und verletzt.

Ergebnisse: Von den 21 Probanden hatten sich bereits acht an den Hamstrings verletzt, 13 zum Testzeitpunkt noch nie. Vier von den acht Verletzten hatten sich beidseitig verletzt. Das Hkon/Qkon Verhältnis auf der rechten Seite ist zwischen den Gruppen unverletzt und verletzt nicht signifikant (p>.05). Ähnlich auch auf der linken Seite (p>.05). Zwischen den Gruppen unverletzt und verletzt gibt es bei Hexz rechts und Hexz links keinen signifikanten Unterschied (p>.05). Die Effektstärken ergaben jeweils einen kleinen Effekt (d 0,4).

Fazit: Trotz einer Verletzung an den Hamstrings konnte kein Unterschied hinsichtlich des H/Q Verhältnisses im Vergleich zu Unverletzten festgestellt werden. Auch die exzentrische Maximalkraft der Hamstrings wies keine Unterschiede auf. Damit scheint es auf den ersten Blick nicht notwendig zu sein, etwas an den bisherigen Rehabilitationsmaßnahmen zu ändern. Ein weiterer Blick sollte aber auf die Entwicklung der exzentrischen Kraft der Hamstrings bei Verletzten geworfen werden.

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