Go to page
 

Bibliographic Metadata

Title
Medizin im NS-Staat : "[...] wenn das Böse einfach dazugehört wie das Leben dort" : die Salzburger Kinder-Euthanasieopfer vom "Spiegelgrund" / eingereicht von: Marie Christine Schabiner
Additional Titles
Medizin im NS-Staat: die Salzburger Kinder-Euthanasieopfer vom "Spiegelgrund"
Medicine in the NS-state: the victims of Salzburg from the "Spiegelgrund"
AuthorSchabiner, Marie Christine
CensorEmbacher, Helga
PublishedSalzburg, 2017/18
Edition
Elektronische Ressource
Description155 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karte
Institutional NoteUniversität Salzburg, Diplomarbeit, 2018
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Literaturverzeichnis: Seite 146-152
Date of SubmissionFebruary 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Euthanasie / Nationalsozialismus / Medizin / Spiegelgrund / Salzburg / Kindereuthanasieopfer / Otto-Wagner-Spital / 1940-1945
Keywords (GND)Wiener Städtische Jugendfürsorgeanstalt Am Spiegelgrund / Kind / Land Salzburg / Euthanasie <Nationalsozialismus> / Geschichte 1940-1941
URNurn:nbn:at:at-ubs:1-970 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Medizin im NS-Staat [4.94 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Die Nationalsozialisten wollten den „arischen Volkskörper“ auf ein Optimum steigern. Kranke und Behinderte hatten keinen Platz in einer solchen Gesellschaft. Die Medizin nahm in diesem Vorhaben eine tragende Rolle ein. Unterschiedliche Maßnahmen wie etwa die Zwangsterilisation sollten zum gewünschten Ziel führen. Da sich diese Methode als zu aufwändig und ineffizient herausstellte, ging man im Jahr 1940 zur Tötung von „Lebensunwerten Leben“ über. Davon betroffen waren nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche.

Während des Nationalsozialismus wurden in der Wiener Klinik „Am Spiegelgrund“ in der Zeit von 1940 bis 1945 körperlich und geistig beeinträchtigte Kinder euthanasiert. Unter den 790 verzeichneten Opfern befanden sich mindestens 16 Kinder und Jugendliche aus dem Bundesland Salzburg. Ihre Lebensgeschichte wird in der folgenden wissenschaftlichen Arbeit aufgrund der vorhandenen Krankenakten der Klinik rekonstruiert. Dabei wird auf unterschiedliche Fragestellungen eingegangen, wie beispielsweise: Warum wurden die Kinder eingewiesen? Von wem wurden sie eingewiesen? Woran starben die Kinder und Jugendlichen? Abschließend werden die gesammelten Erkenntnisse zusammengefasst und analysiert.

Abstract (English)

The National Socialists wanted to optimize the "racial corpus”. There was no space for diseased and handicapped people in such a society. Medicine played a major role in this project. Different measures such as forced sterilization should lead to the desired goal. Since this method turned out to be too time-consuming and inefficient, the Nazis proceeded to the killing of people who were labelled as “unworthy to live” in the year 1940. Not only adults were affected, but also children and adolescents.

During National Socialism (1940-1945) physically and mentally handicapped children were "euthanized" in the Viennese clinic "Am Spiegelgrund". There were at least 16 children and adolescents from the province of Salzburg among the 790 registered victims. Their life stories are reconstructed in the following scientific work on the basis of the existing medical records of the clinic. It addresses various questions, such as: Why were the children hospitalized? Who hospitalized them? What was the cause of death? Finally, the collected findings are summarized and analysed.

Stats
The PDF-Document has been downloaded 74 times.