Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Ehrfurcht - verkannte Gegenkraft : über das Verhältniss von Ehrfurcht und Narzissmus / Charlotte Dorothea Pauli
VerfasserPauli, Charlotte Dorothea
Begutachter / BegutachterinBucher, Anton A.
ErschienenSalzburg, Dezember 2016
Umfang80 Blätter
HochschulschriftUniversität Salzburg, Masterarbeit, 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Ehrfurcht / Narzissmus / Spirituelle Theologie
URNurn:nbn:at:at-ubs:1-706 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Ehrfurcht - verkannte Gegenkraft [1.07 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In dieser Arbeit wird der Versuch einer Gegenüberstellung von zwei zutiefst menschlichen Phänomenen unternommen. Die heute als veraltet geltende Ehrfurcht lässt sich begriffsgeschichtlich, theologisch, philosophisch und psychologisch erfassen. Nach Klärung der relevanten Begriffe kann aufgezeigt werden, dass Ehrfurcht als Transzendenz-Erfahrung und demzufolge als spirituelles Geschehen zu verstehen ist. Nach Darstellung des Narzissmus-Konzeptes aus psychologischer, psychoanalytischer, psychopathologischer und gesellschaftlich-kultureller Perspektive wird im Weiteren das Verhältnis dieser beiden kategorial unterschiedlichen Begriffe anhand von vier hypothetisch formulierten Fragen untersucht. Es zeigt sich, dass Ehrfurcht und Narzissmus, insbesondere im psychologischen Kontext, in mehrfacher Weise miteinander in Verbindung gebracht werden können. Die beiden psychologischen Modelle „Selbst-Transzendenz“ und „Ich-Relativierung“ erlauben es sogar, eine Interdependenz vor Ehrfurcht und Narzissmus zu postulieren. Praxisbezug und Ausblick zeigen an, dass die weitere Bearbeitung und Beforschung dessen, was Ehrfurcht und Narzissmus miteinander verbindet, sowohl im psychotherapeutischen Fachbereich als auch im Zusammenhang mit persönlicher und spiritueller Entwicklung wünschenswert und viel versprechend ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This work is an attempt to confront two deeply human phenomena: awe (german: Ehrfurcht) and narcissism. Awe, today often considered antiquated, is conceptualized first in the history of its terminology, and then in theological, philosophical and psychological terms. It is shown that awe is a transcendent experience and therefore a spiritual event. The concept of narcissism is illustrated from psychological, psychoanalytical, psychopathological and cultural perspectives. The relationship between narcissism and awe as two categorically different terms is then examined on the basis of four hypothetical questions. It is evident that awe and narcissism are interrelated in various ways. Furthermore, the psychological notions „self-transcendence“ and „egorelativity“ allow the postulation of an interdependence between the two. This analysis is related to practice and future directions. It indicates the need for further investigation, including empirical research, into the relationship between awe and narcissism in the psychotherapeutic field, and also in the fields of personal and spiritual development.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 32 mal heruntergeladen.