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Aufsatz in einer Zeitschrift

Titel
Zur Bestimmung der Form eines Gegenstandes aus seinen Rissen
VerfasserZimmermann, Alexander
Erschienen in
Jg. 8, S. 49-54
ErschienenSalzburg : Universitätsbibliothek Salzburg, 2018
Ausgabe
Elektronische Ressource
URNurn:nbn:at:at-ubs:4-1585 Persistent Identifier (URN)
DOI10.25598/miu/2018-8-5 
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Zusammenfassung (Deutsch)

In diesem Artikel werden der Reihe nach die folgenden drei Fragen gestellt und beantwortet: (1) Ist die Form eines jeden Gegenstandes durch seine drei Hauptrisse (also seinem Grundriss, seinem Aufriss und seinem Kreuzriss von rechts) eindeutig bestimmt? (2) Ist die Form eines jeden Gegenstandes durch vier seiner Risse (näherhin seinen drei Hauptrissen und seinem Kreuzriss von links) eindeutig bestimmt? (3) Ist die Form eines jeden Gegenstandes durch sechs seiner Risse (nämlich seinen drei Hauptrissen, seinem Kreuzriss von links, seinem Riss von unten und seinem Riss von hinten) eindeutig bestimmt? Es wird sich herausstellen, dass alle drei Fragen zu verneinen sind. Demnach können wir selbst dann nicht in jedem Falle auf die Form eines Gegenstandes schließen, wenn uns sogar seine drei Hauptrisse samt seinem Kreuzriss von links, seinem Riss von unten sowie seinem Riss von hinten gegeben sind. Aus der Verneinung der Frage (3) folgt unmittelbar jene der Fragen (1) und (2). Da zu deren Beantwortung allerdings ein relativ einfaches Gegenbeispiel genügt, stellen wir es gleich zu Beginn vor.