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Titelaufnahme

Titel
„Besser, nicht geboren zu sein“ : Ist es rational, die eigene Existenz zu bedauern?
VerfasserHallich, Oliver
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2018, Jg. 5, H. 2, S. 179-212
Erschienen2018
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Anti-Natalismus / Benatar / Philosophischer Pessimismus
Schlagwörter (EN)Anti-natalism / Benatar / Philosophical Pessimism
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-10649 Persistent Identifier (URN)
DOIdoi.org/10.22613/zfpp/5.2.7 
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wer das eigene Leben für sinnlos hält, wird oft auch die Ansicht haben, dass es besser wäre, nicht geboren worden zu sein. In diesem Beitrag wird untersucht, ob Äußerungen wie „Ich wäre lieber nicht geboren“ sinnvoll sind und ob sie sich begründen lassen. Im einleitenden Teil wird gezeigt, dass diese Äußerungen entgegen einer von manchen Philosophen vertretenen Ansicht nicht sprachwidrig sind. Im zweiten Teil wird David Benatars „Asymmetrieargument“ in modifizierter Form verteidigt. Benatar bringt dieses Argument zur Verteidigung der These vor, dass es stets einen Schaden darstellt, in die Existenz zu gelangen. Es wird gezeigt, wie sich das Argument unter Beachtung der Differenz zwischen „jemanden eines Gutes berauben“ und „jemandem ein Gut vorenthalten“ verteidigen lässt. Im dritten Teil werden die praktischen Implikationen des modifizierten Asymmetrieargumentes ausbuchstabiert. Es führt nicht zu einem Anti-Natalismus, wohl aber zur These, dass es rational ist, die eigene Existenz zu bedauern.

Zusammenfassung (Englisch)

To regard ones own life as meaningless often goes along with the view that it would have been better never to have been born. In this contribution, I tackle the question of whether utterances like “I would prefer not to have been born” make sense and of whether they can be justified. In a preliminary step, I argue that these utterances, contrary to what some philosophers think, are free from conceptual confusions (1). The following part contains a qualified defense of David Benatars argument from asymmetry. Benatar develops the argument in order to support his claim that coming into existence is always a harm. I argue that, if we accommodate the difference between “depriving someone of a good” and “withholding a good from someone”, the argument can be defended (2). The final part spells out the practical implications of this view. It does not lead to anti-natalism. However, it does lead to the conclusion that it is reasonable to regret ones existence (3).

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