Titelaufnahme

Titel
Zwanzig Jahre Gender- und Queertheorien in der Kommunikations- und Medienwissenschaft : Ein Zwischenruf
VerfasserKlaus, Elisabeth ; Lünenborg, Margreth
Erschienen in
SCM Studies in Communication, Baden-Baden, 2011, Jg. 1, H. 1, S. 39-62
ErschienenBaden-Baden : Nomos, 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Gender Studies / DGPuK / Theorieentwicklung / Wissenschaftskritik / Theorie-Praxis-Verhältnis / neoliberale Gesellschaftsentwicklung / Wissenschaftspolitik
Schlagwörter (EN)Gender studies / German communication research / Theory / Epistemology / Theory-Practice-Gap / Neoliberalism / University policies
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-9792 Persistent Identifier (URN)
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Zwanzig Jahre Gender- und Queertheorien in der Kommunikations- und Medienwissenschaft [3.82 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Artikel zieht eine Zwischenbilanz der kommunikationswissenschaftlichen Geschlechterforschung in der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft und beschreibt zukünftige Herausforderungen. Diskutiert werden der wissenschaftliche Anspruch der Gender Studies und ihre innovativen Erträge für die Kommunikationswissenschaft, etwa im Bereich der Öffentlichkeitstheorie, der Unterhaltungsforschung und der Journalistik. Ausgehend von der vorliegenden Systematik des Forschungsbereichs wird die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung diskutiert sowie das Verhältnis von Gender Studies und feministischen Anforderungen an Gesellschaftsentwicklung und Wissenschaftspolitik problematisiert.

Zusammenfassung (Englisch)

Communication scholars in Germany with an interest in promoting gender studies began to organize in 1991. This paper focuses on the goals and achievements of the gender studies perspective within the German-speaking associations. Examples for its considerable innovative potential are taken from public sphere theory, entertainment research and journalism study. The existing classifications have played an important role in mapping out and establishing the field, but they do need to be reworked and extended in order to deal with the “constant flux” of gendering practices (Erikson & Goldthorpe, 1992). New challenges for gender studies stem from a growing distance between feminist practices and theoretical development, from the embracement of feminist concepts by some conservative models of society and from the increasing difficulty for critical analysis given the neoliberal turn in university policies.

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