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Bibliographic Metadata

Title
Zur Pfadabhängigkeit der Kommunikatorforschung
AuthorKinnebrock, Susanne ; Klaus, Elisabeth
Published in
M&K Medien & Kommunikationswissenschaft, Baden-Baden, 2013, Vol. 61, Issue 4, page 496-593
PublishedBaden-Baden : Nomos, 2013
LanguageGerman
Document typeJournal Article
Keywords (DE)Berufsgeschichte des Journalismus / historische Journalismusforschung / Berufsbiographien / Geschlechterforschung / Bertha von Suttner / Anita Augspurg
ISSN1615-634X
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-9785 Persistent Identifier (URN)
DOI10.5771/1615-634x-2013-4-496 
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Zur Pfadabhängigkeit der Kommunikatorforschung [0.15 mb]
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Abstract (German)

Im Beitrag wird zunächst aufgezeigt, dass, historisch betrachtet, weder der Journalismus noch die Öffentlichkeitsarbeit reine „Männerberufe“ darstellten. Die aus historischer und geschlechtertheoretischer Perspektive gewonnenen Erkenntnisse gehen aber über diesen Befund weit hinaus. Denn sie stellen verbreitete Annahmen der Kommunikatorforschung insofern infrage, als sie zeigen, dass historische Berufsverläufe mit heutigen durch Kar- rierebrüche, Flexibilität (bis hin zum Berufswechsel) und Freiberuflichkeit verbunden sind. Entsprechend fokussiert der zweite Teil des Beitrags das weit verbreitete Grenz- gängertum zwischen verschiedenen Medienberufen, Medienkanälen und Ressorts und zeigt, wie voraussetzungsvoll in Berufsfeldstudien i. d. R. gearbeitet wird: Mit einem eng gesteckten Gegenstand (z. B. professioneller Nachrichtenjournalismus) oder der Favorisierung von Querschnittanalysen, die diachrone Beobachtungen weitgehend ausschließen, bewegt sich eine solche Kommunikatorforschung zwar auf gut ausgetretenen Pfaden, trägt aber zur Suche von weiteren Spuren der Berufsentwicklung und zum Nachvollzug entgrenzter Arbeitswirklichkeiten wenig bei. Deshalb wird abschließend mit Blick auf den aktuellen Medienwandel das Potenzial alternativer Pfade diskutiert, die unter der Perspektive der Geschlechter- und Biographieforschung aufscheinen.

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