Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Verwerfungen in der „moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates“ : Ausgrenzungen prekär Beschäftigter und die Problematik sozialer und politischer Bürgerschaft
VerfasserHürtgen, Stefanie
Erschienen in
Arbeits- und Industriesoziologische Studien, Cottbus, 2017, Jg. 10, H. 1, S. 23-38
ErschienenBrandenburgische Technische Universität Cottbus, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-6899 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Verwerfungen in der „moralischen Ökonomie des Wohlfahrtsstaates“ [0.43 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der vorliegende Text befasst sich mit sozialer Ausgrenzung von prekär Beschäftigten durch Kernbelegschaften. Prekarisierung, so die These, muss auch als eine soziale Praxis, als doing precarity, seitens der Stammbeschäftigten verstanden werden. Im Anschluss an eine Analyse gängiger Ansätze zur Erklärung dieses Phänomens wird anhand umfassenden empirischen Materials eine eigene Interpretation vorgestellt. Hiernach suchen die Stammbeschäftigten durch Abwehr von Prekären eine gesellschaftliche Konfiguration zu behaupten, die als „moralische Ökonomie des Wohlfahrtsstaa-tes“ bezeichnet werden kann, und deren Herzstück die strukturelle Verbindung von Lohnarbeit und sozialer sowie politischer Bürgerschaft darstellt.