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Titelaufnahme

Titel
Mystik im Popland : Zeitgenössische Ghazal-Dichtung und die Erfindung einer amerikanischen Tradition
VerfasserPoole, Ralph J.
Erschienen in
Spiel und Ernst. Formen Poetiken Zuschreibungen. Zum Gedenken an Erika Greber / Kretzschmar Stefan, Dirk; Lubkoll, Christine; Niefanger, Dirk; Schukowski, Stefan, Würzburg, 2014, S. 373-392
Erschienen2014
SpracheDeutsch
SerieLiteratura. Wissenschaftliche Beiträge zur Moderne ; 31
DokumenttypAufsatz in einem Sammelwerk
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-5192 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Mystik im Popland [0.5 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Englisch)

Die Kulturpraktiken des Spiels lassen sich in den Literatur- und Kulturwissenschaften unter anthropologischen, gesellschaftlich-funktionalen, existenziellen und ästhetisch-poetologischen Gesichtspunkten betrachten. Maßgebliche Impulse erhielt die literarische Ludistik von Seiten der 2011 verstorbenen Komparatistin Erika Greber, die das Spiel als Motiv, als textgenerierendes Strukturmodell und als poetologische Sinnfigur reflektiert und dabei den Spielcharakter literarischer Texte bis in ihre materielle Dimension und formale Struktur hinein untersucht hat. Ihr sind die im Band "Spiel und Ernst" versammelten Beiträge gewidmet, die in vielfältiger Weise an ihre Forschungen anknüpfen und diese weiterführen. Betrachtet werden das Wechselverhältnis der Begriffe ‚Spiel' und ‚Ernst' in poetologischen Konzepten ("Relationen") sowie das Zusammenspiel von Bild und Schrift in literarischen Spielanordnungen ("Intermediale Konstellationen"); untersucht werden aussagekräftige Texte, in denen dem Spiel in seinen mannigfachen Facetten eine zentrale Rolle zukommt ("Literarische Spielfelder: Exemplarisch, historisch, komparatistisch"). Das Spektrum reicht dabei von der mittelalterlichen Literatur bis zur Gegenwart.

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