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Titelaufnahme

Titel
Konvergenz und regulative Funktion: Parfit über moralischen Fortschritt
Weitere Titel
Convergence and regulative function: Parfit about Moral Progress
VerfasserRoth-Isigkeit, David
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2016, Jg. 3, H. 2, S. 255-286
Erschienen2016
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Konvergenzthese / Derek Parfit / objektiv-wertbasierte Gründetheorie
Schlagwörter (EN)Convergence Thesis / Derek Parfit / Objective Value Based Reason Theory
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2853 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/3.2.9 
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Konvergenz und regulative Funktion: Parfit über moralischen Fortschritt [0.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Dieser Beitrag widmet sich der Hauptthese in Derek Parfits On What Matters, dass kantianische, konsequentialistische und kontraktualistische Theorien in der Moralphilosophie richtig verstanden zu gleichen Ergebnissen bei der Beurteilung moralischer Fragen gelangen. Anhand einer Diskussion von Parfits Reformulierung des kontraktualistischen Arguments wird gezeigt, dass die Akzeptanz dieser These entscheidend von einer Akzeptanz des Parfitschen Gründebegriffs abhängt. Während es On What Matters nicht gelingen wird, diejenigen zu überzeugen, die Parfits objektiv-wertbasierte Gründetheorie nicht teilen, verweist selbst eine schwache Version der Konvergenzthese auf eine weitere wichtige Funktion des Moraldiskurses. Die von Parfit vorgestellte Objektivität und Einheit können dabei als notwendiges Element eines systematischen Moraldiskurses auftreten, der eine kontinuierliche Auseinandersetzung über universelle Normgehalte zum Inhalt hat.

Zusammenfassung (Englisch)

This essay is focused on the main thesis of Derek Parfits “On What Matters”, namely that Kantian, consequentialist and contractarian theories, when correctly understood, lead to the same results in judgements about moral questions. Using a discussion of Parfits reformulation of the contractarian argument, it is shown that the acceptance of this thesis crucially depends on the acceptance of Parfits concept of reasons. While On What Matters will not succeed in persuading those who do not share Parfits theory of reasons which are based on objective values, even a weak version of the convergence thesis indicates another important function of the moral discourse. The objectivity and unity introduced by Parfit can take the role of a necessary element of a systematic moral discourse, which focuses on a continuous debate about universal norms.

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