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Titelaufnahme

Titel
Parfit und Kant über vernünftige Zustimmung
Weitere Titel
Parfit and Kant about reasonable consent
VerfasserSticker, Martin
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2016, Jg. 3, H. 2, S. 221-254
Erschienen2016
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Triple Theory / Zustimmung / Kantianismus / Konsequentialismus / Derek Parfit
Schlagwörter (EN)Triple Theory / Agreement / Kantianism / Consequentialism / Derek Parfit
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2816 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/3.2.8 
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Parfit und Kant über vernünftige Zustimmung [0.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Nach Parfit konvergieren die systematisch stärksten Versionen von Kantianismus, Regel-Konsequentialismus und Kontraktualismus in einer Triple Theory. Ich konzentriere mich auf eine der zentralen Schwierigkeiten, Kantianismus und Konsequentialismus zusammenzubringen: die Rolle von Zustimmung, welche ihren deutlichsten Ausdruck in Kants Zweck-an-sich-Formel findet. Ich zeige zunächst, wie die Einführung unparteilicher, nichtmoralischer Gründe, auf der viel Gewicht in Parfits Zustimmungsprinzip liegt, in einigen Fällen die Zweck-an-sich-Formel zu dem intuitiv richtigen Ergebnis führen kann. Anschließend wende ich mich kritisch gegen Parfit. Ich diskutiere zwei Einwände gegen Parfits Zustimmungsprinzip: Das Zustimmungsprinzip ist unterbestimmt und daher nicht relevant für die Fälle, die Kantianismus und Konsequentialismus unterscheiden. Zudem lässt das Zustimmungsprinzip, wie Parfit es versteht, mehr Instrumentalisierung zu, als Parfit selbst bereit ist einzuräumen.

Zusammenfassung (Englisch)

According to Parfit, the systematically most important versions of Kantianism, Rule-Utilitarism and Contractarianism converge to a Triple Theory. My focus is on one of the central difficulties of uniting Kantianism and Consequentialism: the role of consent, which has its most explicit manifestation in Kants Principle of Humanity. I will first show how introducing impartial, non-moral reasons (which Parfits Principle of Agreement emphasises) can lead to intuitively right results in several cases of the Principle of Humanity. Then I will oppose Parfit. I discuss two objections to Parfits Principle of Agreement: The principle is underdetermined and hence not relevant for the cases which differentiate Kantianism and Consequentialism. Also, the Principle of Agreement, as Parfit understands it, allows for more instrumentality as Parfit is ready to admit.

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