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Titelaufnahme

Titel
Über den Sinn und das Selbstverständnis der Sportphilosophie allgemeine und konkrete Überlegungen am Beispiel der Natürlichkeit
VerfasserPawlenka, Claudia
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2016, Jg. 3, H. 2, S. 91-142
Erschienen2016
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Sportphilosophie / Natürlichkeit / Authentizität / Enhancement / Emotionen
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2800 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/3.2.4 
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Über den Sinn und das Selbstverständnis der Sportphilosophie allgemeine und konkrete Überlegungen am Beispiel der Natürlichkeit [0.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Beitrag gibt einen Überblick über den Ursprung und die Entwicklung der Sportphilosophie in Nordamerika und Deutschland. Hierbei wird versucht, das Profil der deutschen Sportphilosophie herauszuarbeiten und der Frage nach ihrem Selbstverständnis nachzugehen. Am Beispiel des Prinzips der Natürlichkeit soll gezeigt werden, dass die Sportphilosophie einen eigenständigen Beitrag zur philosophischen Theoriebildung leisten kann und sich auf dem Wege hin zu einer emanzipierten Sportphilosophie befindet. Ausgehend von der sportspezifischen Problemstellung des Dopings wird in Anlehnung an Aristoteles Unterscheidung zwischen dem „Gewachsenen“ und „Gemachten“ ein Ansatz der „Biogenese“ vorgestellt, welcher kritisch Abstand nimmt zum kulturrelativistischen Blick auf das Gegensatzpaar Natürlichkeit/Künstlichkeit in der Naturethik und Medizinethik. Nicht nur in Bezug auf das Sportdoping, sondern auch für die Bereiche der Reproduktionsmedizin und des Neuroenhancement von Emotionen wird deutlich gemacht, dass das Natürlichkeitsprinzip als Grenzprinzip eine zentrale Rolle spielt und im Verbund mit den Prinzipien Authentizität und Echtheit auch als normatives Prinzip ein unverzichtbares Element bildet für tugendethische, pädagogische und allgemeine Fragen des guten Lebens.

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