Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Demokratie und Immigration: Ein menschenrechtsbasierter Ansatz in drei Thesen
Weitere Titel
Democracy and Immigration: A human rights based approach in three theses.
VerfasserChwaszcza, Christine
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2015, Jg. 2, H. 2, S. 385-396
Erschienen2015
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)citizenship / demokratische Praxis / freiwillige Migration / transnationale Menschenrechte
Schlagwörter (EN)citizenship / democratic praxis / voluntary migration / transnational human rights
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2768 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/2.2.16 
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Demokratie und Immigration: Ein menschenrechtsbasierter Ansatz in drei Thesen [0.5 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

(1) Ist es normativ gefordert, ein Immigrationsrecht einzuführen, das „freiwilligen“ Migranten den Erwerb der Staatsbürgerschaft ermöglicht? (2) Wenn ja, welchen normativen Standards und Einschränkungen soll es genügen? Die erste These beantwortet Frage (1) aus menschenrechtlicher Perspektive positiv. Die zweite These kritisiert je ein Argument von J. Carens und R. Goodin, die für uneingeschränkt „offene“ Grenzen plädieren, und verteidigt demgegenüber die Auffassung, dass Inklusions- und Exklusionsstandards für citizenship normativen Restriktionen unterliegen, dass aber die zulässigen Kombinationen verschiedener Kriterien normativ unterbestimmt sind. Die dritte These stellt zwei Immigrationsbedingungen zur Diskussion, die sich aus einer normativen Auffassung der Demokratie ergeben, und argumentiert, dass die Respektierung des Prinzips der Volkssouveränität die Entscheidung, welche der gerechtfertigten Kombinationen im Einzelnen gewählt werden soll, über ein demokratisches Verfahren getroffen werden sollte.

Zusammenfassung (Englisch)

(1) Is it normatively demanded to implement immigration laws that allow “voluntary” migrants acquisition of citizenship? (2) If the answer to that question is yes, then which normative standards and restricts should the law follow? Following a human rights perspective, the first thesis of this essay gives a positive answer to question (1). The second thesis on the one hand criticises an argument of J. Carens and R. Goodin, who plead in favour of unrestricted “open” borders, and on the other hand defends the view that inclusion and exclusion standards for citizenship are governed by normative restrictions, while the legitimate combinations of different criteria are normatively determined. The third thesis discusses two requirements for immigrations, which follow from a normative perspective on democracy. It further argues that in respecting the principle of popular sovereignty, the decision which one of the legitimate combinations should be chosen in particular cases, should be chosen by the a democratic process.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 29 mal heruntergeladen.
Lizenz
CC-BY-Lizenz (4.0)Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz