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Titelaufnahme

Titel
Was derzeit falsch läuft: Zur öffentlichen Migrationsdebatte und einem möglichen Beitrag der politischen Philosophie
Weitere Titel
Whats currently going wrong: About the public migration debate and a possible contribution of political philosophy
VerfasserGoppel, Anna
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2015, Jg. 2, H. 2, S. 339-348
Erschienen2015
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Immigration / Recht auf Ausschluss / öffentliche Migrationsdebatte / politische Philosophie
Schlagwörter (EN)immigration / right of exclusion / public migration debate / political philosophy
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2481 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/2.2.12 
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Was derzeit falsch läuft: Zur öffentlichen Migrationsdebatte und einem möglichen Beitrag der politischen Philosophie [0.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Dieses Essay befasst sich mit der Frage, was politische Philosophinnen und Philosophen derzeit zum öffentlichen Diskurs über Migration, Flucht und Asyl beitragen können und sollten. Besonders wichtig ist es, so das Argument, eine Überzeugung aufzugreifen und öffentlich als problematisch auszuweisen, die migrationspolitischen Entscheidungen und Diskussionen häufig zugrunde zu liegen scheint, nämlich die Überzeugung, dass Staaten und ihre Bevölkerungen auf Basis ihrer Interessen selbstverständlich frei entscheiden dürfen, wie Migration, Asyl und die Eingliederung von Migrantinnen und Migranten in die politische Gemeinschaft geregelt werden sollen. Um einer gerechten Migrationspolitik einen Schritt näher zu kommen, gilt es aufzuzeigen, dass diese staatliche Entscheidungsfreiheit begründet werden muss und sie sich häufig nicht begründen lässt.

Zusammenfassung (Englisch)

This essay examines the question what political philosophers can and should currently contribute to the public discourse about migration, refugees and asylum. There is an argument saying that for political philosophers, it is especially important to address and problematise a conviction, which seems to be often used as foundation for decisions and discussions about migration politics: namely the belief that nations and their population naturally are allowed to freely decide based on their own interests how to deal with migration, asylum and integration of immigrants in their political community. To get a step closer to just migration politics, it is necessary to point out that this national freedom of decisions needs to be justified, and can often not be justified.

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