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Bibliographic Metadata

Title
Vereinbarkeit zwischen Erwerbsarbeit und Familienleben: Eine Frage der Gerechtigkeit
Additional Titles
Compatibility of Employment and Family Life: A question of Justice
AuthorHohl, Sabine
Published in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2015, Vol. 2, Issue 2, page 311-338
Published2015
LanguageGerman
Document typeJournal Article
Keywords (DE)Familie / Gerechtigkeit / Gender / Eltern / Gleichstellung / Erwerbstätigkeit / Sozialpolitik
Keywords (EN)Family / Justice / Gender / Parents / Equality / Employment / Social Policy
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2615 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/2.2.11 
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Vereinbarkeit zwischen Erwerbsarbeit und Familienleben: Eine Frage der Gerechtigkeit [0.57 mb]
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Abstract (German)

In diesem Beitrag argumentiere ich, dass die Ermöglichung von Vereinbarkeit zwischen Erwerbsarbeit und Familienleben ein Erfordernis der Gerechtigkeit bildet. Eltern besitzen einen Anspruch auf Vereinbarkeit, der auf zwei Interessen gründet: Dem Interesse am Zugang zur Erwerbstätigkeit und dem Interesse an der Pflege der Eltern-Kind-Beziehung, durch die besondere Güter realisiert werden. Eine staatliche Politik der Vereinbarkeit lässt sich auch gegenüber denjenigen Gruppen rechtfertigen, die kein besonderes Interesse daran haben gegenüber Erwachsenen, die keine Kinder haben, und gegenüber Eltern, die ein ‚Ernährermodell‘ mit einer klaren Aufgabenteilung zwischen den Partnern bevorzugen. Eine entsprechende Politik muss allerdings die Dimension des Geschlechts beachten, um nicht zu einer Verschärfung der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung zu führen.

Abstract (English)

In this article I argue that a facilitation of the compatibility between employment and family life poses a demand of justice. Parents are entitled to compatibility, which is grounded in two interests: The interest of access to employment, and the interest to foster their parent-child relationship which leads to special goods. A governmental policy of compatibility can also be justified towards those groups, who have no special interest in it, namely grown-ups who have no children, or parents who prefer a family model with clearly separated work division. Respective policies however need to consider the aspect of gender, to avoid further strengthening the traditional gender specific work division.

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