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Titelaufnahme

Titel
Die Zeitsensibilität der Menschen und die Zeitregime des Alterns
Weitere Titel
Humans sensibility for time and the time regime of aging
VerfasserSchües, Christina
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2014, Jg. 1, H. 1, S. 289-326
Erschienen2014
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Zeitsensibilität / Zeitregime / Altern / Moderne
Schlagwörter (EN)Sensibility for time / Time regime / aging, modernity
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2269 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/1.1.8 
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Die Zeitsensibilität der Menschen und die Zeitregime des Alterns [0.6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Menschen sind zeitsensibel. Ihr Fühlen, Erleben, Wollen und Handeln ist zeitlich strukturiert und bestimmt. Zeitregime beeinflussen und beherrschen durch ihre imperative Apodiktizität, Homogenität, Durchsetzungskraft und Geschwindigkeit die historische, kulturelle und gesellschaftliche Ordnung des Lebens und die Erfahrungen der Menschen. Aber nicht jede Lebensphase ist gleichermaßen in die jeweilige Ordnung und Gestaltung des herrschenden Zeitregimes eingebunden, wie am Beispiel des Alters gezeigt werden kann. Der folgende Beitrag richtet einen phänomenologischen und kulturtheoretischen Blick auf die modernen und spätmodernen Zeitregime des Alters. Diese Lebensphase fordert in brisanter Weise zur Frage nach der Zeitsensibilität auf, weil sich das Zeiterleben im Alter verändert. Das Alter zeigt sich in besonderer Weise als komplementär zu den gegenwärtigen Zeitregimen, aber auch als widerständig gegen sie.

Zusammenfassung (Englisch)

Humans are sensible for time. The way they feel, experience, want and act is temporally structured and defined. Time regimes influence and dominate the historical, cultural and social structure of the life and experience of people through their imperative apodicticity, homogeneity, self-assertion and speed. However, not every period of life is equally integrated in the respective order and structure of the current time regime, as the example of the later life period shows. The following essay takes a phenomenological and cultural theoretical look at the modern and late modern time regime of the late period of time. This period of time controversially urges the question of time sensibility, because the experience of time changes with age. The later life period turns out to be complementary to current time regimes in a special way, but also resistant against it.

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