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Titelaufnahme

Titel
Einleitung: Altern als Paradigma - Neue Zugänge zur Zeitlichkeit des Menschen in der Ethik
Weitere Titel
Introduction: Aging as paradigm: New approaches to the temporality of humans in Ethics
VerfasserSchweda, Mark ; Bozzaro, Claudia
Erschienen in
Zeitschrift für Praktische Philosophie, Salzburg, 2014, Jg. 1, H. 1, S. 167-184
Erschienen2014
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (EN)Timeless / Temporality / Aging
ISSN2409-9961
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-2179 Persistent Identifier (URN)
DOI10.22613/zfpp/1.1.4 
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Einleitung: Altern als Paradigma - Neue Zugänge zur Zeitlichkeit des Menschen in der Ethik [0.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Auf den ersten Blick scheint Zeit in der Ethik landläufig keine besondere Rolle zu spielen. Im Nachvollzug der maßgeblichen Diskurse kommt immer wieder der Eindruck auf, die jeweils verhandelten Sachverhalte seien zeitlose Gebilde wie geometrische Figuren oder platonische Ideen. Auch der Mensch, von dem dabei als dem moralischen Subjekt die Rede ist, tritt vielfach als ein eigentümlich alters- und zeitloses Wesen in Erscheinung. So kann mitunter sogar der Anschein einer abstrakten Zeitenthobenheit des Ethischen überhaupt entstehen. Die diachrone Dimension der Prozessualität, des Geschehens, der Veränderung und Entwicklung, in der der Aspekt der Zeitlichkeit ganz konkret erfahrbar wird, gerät in dieser Perspektive allenfalls als limitierender, epistemische Unschärfen und normative Geltungseinbußen bedingender Störfaktor in den Blick. Entsprechend ist die Bedeutung und Tragweite von Zeit und Zeitlichkeit in der Ethik bislang kaum systematisch reflektiert worden.

Zusammenfassung (Englisch)

At first glance, time seems be not a big issue for Ethics. In the re-enactment of essential discourses, we get the impression that the negotiated issues are timeless entities like geometric shapes or platonic ideas. Also humans, who are the moral subject in question, often appear as oddly age- and timeless beings. This is how sometimes the illusion of abstract, timeless Ethics can come up. In this perspective, the diachronic dimension of processuality, occurrences, changes and development, in which the aspect of temporality can actually be experienced, comes into view at best as disruptive factor: it is seen as a limiting, epistemic blur and normative value loss. Respectively, the significance and consequences of time and temporality has so far been hardly systematically reflected on in the field of Ethics.

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