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Titelaufnahme

Titel
Vergleichende Temperaturfahnenprognose anhand zweier industriell genutzter Grundwasserwärmepumpen : FEFLOW vs. ÖWAV-Modell
Weitere Titel
Comparison of heat-plume predictions using two large-scale models of groundwater heatpump installations: FEFLOW vs. the ÖWAV-model
VerfasserSteiner, Cornelia ; Heimlich, Klaus ; Hilberg, Sylke In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Erschienen in
Grundwasser, Berlin, 2016, Jg. 21, H. 2, S. 173-185
ErschienenSpringer, 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (EN)Groundwater_heat_pump / Heat_plume / Analytical_model / Temperature_prognosis / FEFLOW / ÖWAV
ISSN1432-1165
URNurn:nbn:at:at-ubs:3-710 Persistent Identifier (URN)
DOI10.1007/s00767-016-0328-x 
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Vergleichende Temperaturfahnenprognose anhand zweier industriell genutzter Grundwasserwärmepumpen [9.18 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Um die Bewilligungsfähigkeit von Grundwasserwärmepumpen (GWP) zu beurteilen, müssen Prognosen über die resultierenden Temperaturfahnen erstellt werden. In Österreich wird ein analytisches Modell (Regelblatt 207-2 des ÖWAV) zur Berechnung von Temperaturfahnen kleiner GWP (< 10 l s1) herangezogen. Für das ÖWAV-Modell erfolgte bisher keine systematische Überprüfung der Prognosen. Diese Studie beschreibt die Anwendungen eines analytischen (ÖWAV) und eines numerischen (FEFLOW) Prognosemodells auf zwei industrielle Kühlanlagen, die ergiebige Porengrundwasserleiter erschließen. Der Vergleich der beiden Modelle zeigt, dass eine detaillierte Kenntnis der Eingangsparameter, wie der Grundwasser-Isohypsenplan, die Entnahme- und Rückgabetemperaturen und die Konsensmenge, maßgebend für eine realitätsnahe Auswirkungsprognose ist. Bei einer guten Datengrundlage und einfachen hydrogeologischen Verhältnissen werden mit beiden Modellen gute Ergebnisse erzielt, die Abweichung zum tatsächlichen Wert liegt bei < 1 K. Erweisen sich die hydrogeologischen Umstände komplexer, kann das ÖWAV-Modell mit einer durchschnittlichen Differenz von rund 1,3 K zur tatsächlichen Grundwassertemperatur nicht mehr empfohlen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The geometry of heat-plumes created by groundwater heat-pumps (GHPs) must be determined in advance to confirm if they are acceptable according to local guidelines. In Austria, an analytical model (ÖWAV Regulation 207-2) is widely-used for determining plume geometries of small GHP installations (< 10 l s1), however a systematic evaluation of the ÖWAV Model has been lacking. This study applies an analytical model (ÖWAV) and a numerical model (FEFLOW) to two large-scale industrial cooling-plants in Austria that exploit productive porous aquifers. The model comparison reveals that detailed knowledge of the input parameters, such as groundwater levels, as well as extraction and injection temperatures, is crucial for realistic heat-plume predictions. Both models provide good results for sufficiently complete data sets and simple hydrogeological settings, since the deviation of < 1 K is within acceptable limits. The ÖWAV model is not recommended for complex hydrogeological settings, due to an average deviation of 1.3 K from the measured groundwater temperature in this case.

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