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Titelaufnahme

Titel
Die Kriminalität der Frauen : ein Erklärungsversuch anhand eines europäischen Vergleiches / eingereicht von Eugenia Fritzler
VerfasserFritzler, Eugenia
Begutachter / BegutachterinDimmel, Nikolaus
ErschienenSalzburg, 2017
Umfang119 Blätter ; 30 cm : Diagramme
HochschulschriftUniversität Salzburg, Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Literaturverzeichnis: Blatt 113-118
Datum der AbgabeAugust 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Frauenkriminalität / Europa / Erklärung / spezielle Soziologie / Kriminalsoziologie
Schlagwörter (GND)Frauenkriminalität / Kriminalsoziologie
URNurn:nbn:at:at-ubs:1-629 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Die Kriminalität der Frauen [1.52 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die kriminologische Ursachenforschung bezieht sich vor allem auf Männer, während die Kriminalität der Frauen hingegen auf Grund ihres empirisch geringeren Ausmaßes entweder vernachlässigt oder als Sonderfall behandelt wird, indem zumeist nach geschlechtsspezifischen Unterschieden zur Erklärung gesucht wird. In dieser Arbeit wird die Frauenkriminalität hingegen als etwas Eigenständiges betrachtet und es wird davon ausgegangen, dass unabhängig vom Geschlecht und anderen soziodemographischen Merkmalen dieselben Faktoren Kriminalität hervorrufen. Das Ziel ist die Entwicklung eines hypothetischen Modells zur Erklärung der Frauenkriminalität, aus dem sich ebenfalls Ansatzpunkte zur Erklärung der geringeren Kriminalitätsbelastung der Frauen ergeben sollen und das zum weiteren Forschungsdiskurs anregen soll. Dafür wird im ersten Teil der Arbeit auf die „klassischen“ soziologischen Erklärungstheorien eingegangen, um eine Art Ideenpool zu bilden aus dem die möglichen Erklärungsfaktoren extrahiert werden. Anschließend folgt der empirische Teil der Arbeit, bei dem die Faktoren durch einen europäischen Vergleich hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Frauenkriminalität überprüft werden. Basierend darauf wird ein hypothetisches Modell entwickelt, indem das Zusammenspiel der Beeinflussungsmomente, die auf die Frauenkriminalität wirken, verdeutlicht wird.