Go to page
 

Bibliographic Metadata

Title
Unterschiedliche Auswirkung von aktiver zu passiver Erholung auf die Ausdauerleistungsfähigkeit bei einem handballspezifischen 4x4-Min HIT-Block / Cyril Dähler
AuthorDähler, Cyril
Thesis advisorStöggl, Thomas
PublishedSalzburg, August 2017
DescriptionV, 66 Blätter ; 30 cm : Illustrationen, Diagramme
Institutional NoteUniversität Salzburg, Masterarbeit, 2017
Annotation
Literaturverzeichnis: Blatt 56-60
Date of SubmissionAugust 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Schlüsselwörter: HIT, Laktat, VO2max, MCTs, passive Pause
Keywords (GND)Handball / Ausdauerleistung / Erholungspause
URNurn:nbn:at:at-ubs:1-613 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Unterschiedliche Auswirkung von aktiver zu passiver Erholung auf die Ausdauerleistungsfähigkeit bei einem handballspezifischen 4x4-Min HIT-Block [0.85 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Einleitung: Eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit ist im Leistungssport von

enormer Bedeutung. Hier bietet das hoch intensive Intervall-Training (HIT) eine

gute Methode um zeitsparend die Ausdauerleistungsfähigkeit zu trainieren.

Neuere Studien zeigen, dass das bei intensiven Belastungen akkumulierte Laktat

nicht mehr als muskelermüdender Faktor, sondern als Energiereservoir und

Signalmolekül gesehen werden muss. Ziel war es, zu untersuchen, inwiefern sich

ein aktives und ein passives Erholungsprotokoll auf die Ausdauerleistungsfähigkeit

im Handball und somit auf einen möglichen zusätzlichen metabolischen Reiz

unterscheiden (Hägele M.^ ^, Zinner, Wahl, Sperlich, & Mester, 2009).

Methodik: In der Vorbereitungsphase 2 absolvierte die Handballmannschaft, je 9

Probanden in der aktiven und passiven Gruppe, während 15 Tagen einen HITSchockzyklus

mit 10 sportartspezifischen HIT Einheiten Diese wurden mit der 4x4

Methode (Intervention 4 Min 90-95% der Hfmax, aktive Gruppe 3 Min 60-65% der

Hfmax und die passive Gruppe 3 Minuten passive Pause) durchgeführt. Die

Auswirkung des Trainings wurde anhand vom YoYo-Test und einem Rampentest

am Veloergometer (VO2max, Laktat und Leistung) gemessen. Die Kontrollgruppe

absolvierte ein herkömmliches Ausdauertraining.

Resultate: Es zeigte sich eine signifikante Interaktion (p=0.02) der VO2max. Aber

nur die passive Gruppe verbessert sich beim VO2max signifikant (p=0.044).

Hfmax- (p=0.004) und YoYo-Test-Werte (p=0.001) gibt es einen signifikanten

Zeiteffekt.^ Bei den Laktat- und Maximalwerten (Watt) gibt es keine signifikanten

Veränderungen. HIT hatte keinen Einfluss auf die Parameter YoYo-Test, Hfmax,

Watt und das Laktat.

Schlussfolgerung: Wissenschaftliche Studien belegen mögliche langfristige

positive Anpassungen aufgrund eines metabolischen Reizes durch die passive

Pause. Die passive Pause hat durchaus ihre Berechtigung während eines HITSchockzyklus,

langfristige Auswirkungen auf metabolischer Ebene müssen aber

mit weiteren Studien noch besser erforscht werden. Sportartspezifische und

zeitsparende Ausdauertrainings sind ein Riesenvorteil dieser HIT-Methode.

Stats
The PDF-Document has been downloaded 496 times.