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Titelaufnahme

Titel
Lateinische Barockinschriften in Oberösterreich / einger. von Christoph Brandhuber
VerfasserBrandhuber, Christoph In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
Begutachter / BegutachterinPetersmann, Gerhard ; Witek, Franz
Erschienen2013
Umfang314 Bl. ; 30 cm : Ill.
HochschulschriftSalzburg, Univ., Diss., 2013
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Inschrift / Barock / Neulatein / Oberösterreich
Schlagwörter (EN)Inscription / Baroque / Neolatin / Upper Austria
Schlagwörter (GND)Oberösterreich / Neulatein / Epitaph / Inschrift / Geschichte 1650-1750
URNurn:nbn:at:at-ubs:1-279 Persistent Identifier (URN)
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Lateinische Barockinschriften in Oberösterreich [7.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Dissertation behandelt hundert lateinische Barockinschriften aus dem heutigen Bundesland Oberösterreich, die im Zeitraum zwischen 1600 und 1800 entstanden sind. Nach kurzen Situationsbeschreibungen werden die Inschriften transkribiert, die enthaltenen Abkürzungen aufgelöst, übersetzt sowie philologisch und historisch kommentiert. Die Arbeit wird durch Verzeichnisse der Einleitungs- und Abschlussformeln ergänzt und listet die gängigen Abkürzungen auf. Die im Katalog vorgestellten Inschriften lassen sich in Bau-, Votiv- und Grabinschriften einteilen. Den weitaus größten Teil der überlieferten Barockinschriften bilden die traditionsreichen Grabinschriften, die den eminenten Einfluss antiker Epitaphe auf die barocke Inschriftenkultur zu erkennen geben. Die oberösterreichischen Inschriften enthalten zudem zahlreiche biblische und antike Zitate. Während der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts nehmen die Inschriften deutlich an Umfang zu, so dass man um 1700 von einem Höhepunkt der Inschriftenkultur sprechen kann. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sinken durch die Abnahme der Lateinkenntnisse der Umfang und der literarische Gehalt der Inschriften. Die Biographien der Personen, die nach ihrem Tod mit einem Epitaph in Oberösterreich geehrt wurden, erweisen neben der Ausbildung am Linzer Jesuitengymnasium sehr oft die weitere Fortbildung an der Benediktineruniversität in Salzburg. Der Blick in die damaligen Lehrpläne zeigt, dass das Verfassen von Inschriften im Unterricht geübt wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

The doctoral thesis focuses on one hundred Latin inscriptions of the Baroque age. The inscriptions, originating between 1600 and 1800, were found in the contemporary province of Upper Austria. Following a brief description of the place of discovery, a transcription of each inscription is provided, along with an explanation of the abbreviations, a translation and also philological and historical comments. Indexes of salutations and complimentary closes together with a list of common abbreviations complete the dissertation. The examples presented in the catalogue can be grouped into building and votive inscriptions as well as epitaphs. The by far largest section of the Baroque inscriptions handed down to us is that of the epitaphs. A fact that displays the eminent impact of ancient epitaphs on the Baroque culture of inscriptions. The Upper Austrian inscriptions contain many a biblical and antique quotations. There was a considerable increase in inscriptions during the second half of the 17th century, so that it is only fair to speak of a boom pertaining to inscriptions by 1700. Due to the dwindling knowledge of Latin from the 18th century onwards, the literary significance and scope of the inscriptions were on the decline. By tracing the curricula vitae of the Upper Austrians who were paid homage to by epitaphs, it has become evident in many cases that the persons concerned must have obtained their education at the Jesuit Gymnasium / Grammar School in Linz and subsequently at the Benedictine University in Salzburg. Inscription writing was obviously practised in class, which is proved by a look into the syllabi of that time.