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Aufsatz in einer Zeitschrift

Titel
Buchbesprechung zu “Migration und Geschlechterverhältnisse. Kann die Migration sprechen?”
VerfasserBurghardt, Anja
Erschienen in
Jg. 2, H. 2, S. 1-11
ErschienenSalzburg : Universitätsbibliothek Salzburg, 2018
Ausgabe
Elektronische Ressource
SchlagwörterMedienqualität / Mediensystem / Demokratieförderung / Fernsehnachrichten / privatkommerzieller Rundfunk / komparative Forschung
URNurn:nbn:at:at-ubs:4-192 Persistent Identifier (URN)
DOI10.25598/JKM/2013-2.7 
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das demokratische System ist ein Bezugssystem, für welches die Medien kommunikative Leistungen erbringen. So werden Medien normativ danach bewertet, inwieweit sie zur Realisierung demokratischer Prinzipien beitragen. In diesem Sinne steuern Fernsehnachrichten zu einem “climate of opinion” bei (Hartley 1982: 56). Die Bedeutung der Fernsehnachrichten drückt sich auch in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung in einer Vielzahl von Studien aus, die Nachrichten zum Gegenstand ihrer Untersuchung haben. Das vorliegende Forschungsprojekt konzentriert sich auf die Analyse der inhaltlichen Merkmale von Fernsehnachrichtensendungen. Die konkrete Zielsetzung des Projekts besteht darin, die Qualität privat-kommerzieller Hauptnachrichtensendungen in den Ländern Deutschland, Spanien und den USA zu untersuchen und zu vergleichen. Die Herleitung der Zielsetzung, die notwendige Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands sowie die Ableitung der Qualitätskriterien spiegeln sich im Aufbau des theoretischen Teils der Arbeit, vom Forschungsstand bis hin zur Funktion der Medien in der westlichen Demokratie und der Operationalisierung des Qualitätsbegriffs, wider. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern sich die Qualität privat-kommerzieller Hauptnachrichtensendungen in verschiedenen Ländern hinsichtlich ihrer demokratiefördernden Rolle ähnelt oder unterscheidet.